Vertretung der Deutschen Verkehrswacht e.V. im Bundesland Berlin Berlin
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Planung & Einrichtung

Die Schritte zum Erfolg

(Der folgende Text ist der Beantwortung einer Parlamentsanfrage durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 01.03.2017 entnommen und ist die mit Abstand aktuellste Ausführung zu dem Thema:)

Die Entscheidung über die Einrichtung eines Schulwegdienstes trifft die Schulkonferenz einer Schule nach Anhörung der örtlich zuständigen Verkehrssicherheitsberaterin oder des örtlich zuständigen Verkehrssicherheitsberaters der Polizei. An jeder Einsatzstelle sollen mindestens zwei Schülerlotsinnen oder Schülerlotsen eingesetzt werden. Damit ein abwechselnder Dienst möglich ist, sollten für jede Einsatzstelle mehrere Teams zur Verfügung stehen.

Die für den Schülerlotsendienst zuständige Lehrkraft wählt im Einvernehmen mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern geeignete Schülerinnen und Schüler aus, die sich bei ihrem Einsatz mindestens im 2. Halbjahr der 5. Klasse befinden sollen.

Die theoretische und praktische Ausbildung der Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfer obliegt den jeweiligen Verkehrssicherheitsberaterinnen und Verkehrssicherheitsberatern des für die Grundschulen mit Schülerlotsendienst örtlich zuständigen Polizeiabschnitts. Für die Ausbildung wird mindestens eine Woche veranschlagt. Die theoretische Ausbildung findet nach dem Schulunterricht in den Räumlichkeiten der Schule statt. Die praktische Ausbildung erfolgt zu den üblichen Lotsendienstzeiten grundsätzlich am Einsatzort der Schülerlotsen. In Abhängigkeit der Anzahl der auszubildenden Schülerlotsinnen und Schülerlotsen, dem Lerneifer, der Eignung und der Zuverlässigkeit der angehenden Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfer wird die Ausbildungsdauer den Bedarfen angepasst.

Die Betreuung der Schülerlotsinnen und Schülerlotsen erfolgt durch die dafür beauftragten Lehrkräfte
der Schulen. Ihre fachliche Eignung ergibt sich aus ihrer beruflichen Qualifikation. Ein fachlicher Austausch der betreuenden Personen erfolgt in den Regionalkonferenzen für Mobilitäts- und Verkehrserziehung innerhalb der Fortbildungsverbünde der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Wir merken an:
Das Engagement der Polizei bei der Ausbildung und Begleitung der Schülerlotsen ist sehr umfangreich: 2016 haben dazu 336 Veranstaltungen stattgefunden.