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Das ist uns aufgefallen:

"Das vom Bundesverkehrsministerium aufgelegte Förderprogramm für Abbiegeassistenten war so schnell überzeichnet, dass es jetzt um 5 Millionen Euro aufgestockt wird. Es stehen in diesem Jahr dann insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung, um Lkw und Busse mit Abbiegeassistenzsystemen aus- und nachzurüsten." (Ulrich Lange, stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 31.05)

Keine Blitzer-Warnungen mehr
Radioeins vom rbb hat angekündigt, ab sofort keine Meldungen mehr über die Standorte mobiler Blitzer zu senden. Die Praxis sei nicht mehr zeitgemäß, da Raserei eine der Ursachen der konstant hohen Unfallzahlen in Berlin sei. (07.05)


06.08.2020
Bildungsverwaltung veröffentlicht Text und Vordrucke
Nach vielen Jahren der Rechtsunsicherheit und der juristischen Provisorien ist am 1. August die von der Bildungsveraltung verantwortete "Verwaltungsvorschrift über den Einsatz von Schülerlotsinnen oder Schülerlotsen und anderen Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfern (AV Schülerlotsendienst)" in Kraft getreten. Darin werden beispielsweise die einheitliche Ausbildung und Ausrüstung, der Einsatzumfang und der Versicherungsschutz beschrieben.

Die dazu gehörenden Vorlagen für die Einverständniserklärung der Eltern und den Ausweis für Schülerlotsen finden sich auf der Schulrechtsseite der Bildungsverwaltung unter der Überschrift "Schülerfürsorge".



18.06.2020

Leider haben wir unsere langjährige Bürogemeinschaft mit dem Fahrlehrer-Verband Berlin aufgeben müssen, da der bisherige Vermieter ein neues Vermietungskonzept umsetzt. Wir haben neue Räume bezogen in der

Soorstraße 86, 14050 Berlin
Ringbahn S41, S42 (Westend)
Bus M45, 139 (Königin-Elisabeth-Str./Spandauer Damm)
BAB 100 (Spandauer Damm)

Alle E-Mail-Adressen, Telefon- und Faxnummern sind unverändert.


03.06.2020
3. Juni: Radfahrerin tödlich verletzt
Heute Mittag kam es in Friedrichshain zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrradfahrerin verstarb. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 58-jähriger Lkw-Fahrer die Petersburger Straße in Richtung Landsberger Allee. Als er gegen 11.45 Uhr rechts in die Mühsamstraße abbiegen wollte, erfasste er dabei die 62-jährige Radfahrerin, die die Petersburger Straße ebenfalls in dieselbe Richtung befuhr. Die Fahrradfahrerin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch am Ort verstarb. Der Fahrer des Betonmischers erlitt einen Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

(Quelle: Polizei Berlin. Wir dokumentieren hier lediglich - geringfügig gekürzt - den neutral anmutenden Mitteilungstext der Behörde. In Gedanken sind wir bei den trauernden Angehörigen und Freunden/innen.)

Damit sind in diesem Jahr bereits 8 Radfahrerinnen und Radfahrer um Berliner Straßenverkehr getötet worden. Insgesamt zählte die Polizei bis Ende Mai 25 durch den Berliner Verkehr getötete Mitmenschen.


Laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 3.6. sind in den ersten 3 Monaten dieses Jahres bereits 18 Menschen im Berliner Straßenverkehr getötet worden; es gab 3.061 Verletzte, davon 274 Schwerverletzte.

28.04.2020
Fahrverbot droht schneller
Heute tritt die StVO-Novelle in Kraft, die unter anderem mehr Sicherheit im Radverkehr bringen soll. Auch härtere Sanktionen sind vorgesehen, zum Beispiel bei Geschwindigkeitsdelikten oder wenn die Rettungsgasse nicht gebildet beziehungsweise unerlaubt genutzt wird.

Für die DVW können Änderungen der StVO noch weiter gehen. Perspektivisch wäre eine umfassende Reform denkbar, welche auf wissenschaftlicher Basis präventive und repressive Regelungen entwickelt, die wirkungsvoll und weitreichend mehr Verkehrssicherheit bringen.

Alle neuen Regeln und Zeichen
Die neuen Bußgelder und Fahrverbote

25.05.2019
Vereinbarung mit den Kultusministerien der Länder angestrebt
Auf ihrer Jahreshauptversammlung in Bremen hat sich die Deutsche Verkehrswacht (DVW) für die Stärkung und Weiterentwicklung der Radfahr-Erziehung ausgesprochen. Sie soll über die bewährten Angebote zur Bewegungsförderung sowie die Radfahrausbildung in der Grundschule hinausgehen. Dadurch soll die Aneignung von Kompetenzen zur sicheren und eigenständigen Verkehrsteilnahme vom Kindes- bis ins Jugendalter unterstützt werden.

Empfohlen wird die Fortsetzung der Radfahr-Erziehung in der 5. und 6. Klasse, um typischen Unfallrisiken in dieser Altersgruppe zu begegnen. Dafür soll eine Vereinbarung mit den Kultusministerien der Länder angestrebt werden.

09.04.2018
Seit Januar 2018 läuft unser zweites von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gefördertes Projekt zur Weiterentwicklung der Radfahrausbildung und der Jugendverkehrsschulen. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie durchgeführt.

Im Rahmen dieses Projektes bieten wir die Beratung und Begleitung von Allgemeinbildenden Schulen -insbesondere Grundschulen- bei der Bildung von Schulteams für die Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung an. Wir möchten Sie dabei mit Informationen, Material und Ideen sowie gegebenenfalls der Organisation von Fortbildungen und Weiterem unterstützen, was aus Ihrer Sicht wichtig ist.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie von diesem Angebot regen Gebrauch machen. Gerne kommen wir zu einem ersten Gespräch zu Ihnen. Ansprechpartnerin ist Frau Uricher, Tel. 030 3040 161,  E-Mail: uricher@lvw-berlin.de.


15.02.2018 | Unfallforschung der Versicherer (UDV)
Kinder lernen Rad fahren - doch wann ist der optimale Zeitpunkt dafür?
Wie lernen die Kinder am besten das Radeln?
Wie sieht ein sicheres Kinderrad aus?
Und welche Regeln gelten im Straßenverkehr?

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat für Eltern einen Flyer sowie eine A5-Broschüre mit praktischen Übungen herausgebracht, die Antworten auf diese und viele andere Fragen geben. Beides kann kostenlos bestellt werden (auch in größerer Stückzahl von Kindergärten, Kitas und Schulen) per E-Mail bei unfallforschung@gdv.de

Weitere Informationen dazu und Download der PDFs auf den Seiten der UDV.


27.04.2017
4 mal 5,5 cm sind sie groß, perforiert und gummiert wie feucht klebende Briefmarken: Die Reklamemarken der Landesverkehrswacht vermutlich aus den 1960er Jahren. Wir hatten sie nicht im Archiv, aber heute haben sie uns zusammen mit einem Brief von Frau D. K. erreicht. "Sind sie nicht süß?" fragt Frau K., die unser 50 Jahre altes Werbemittel in einem Umschlag mit Briefmarken gefunden hat.
Was für ein Design und was für eine Botschaft. Das Rathaus Schöneberg, damals politisches Zentrum West-Berlins, macht den Fußgänger darauf aufmerksam, dass er beim "Zebrastreifen" auf den wild zirkulierenden Verkehr achten möge - mit einem aus heutiger Sicht durchaus rustikalen Berliner Reim.
Herzlichen Dank an Frau K., dass sie uns diese Marken hat zukommen lassen.

29.03.2017
Tagesspiegel Checkpoint dokumentiert die Abläufe
Der folgende Text ist dem Newsletter "Tagesspiegel Checkpoint" von Lorenz Maroldt entnommen:

Noch länger als eine gefährlich im Weg stehende Bank abzuschrauben, dauert es in Berlin, an einer gefährlichen Kreuzung einen Zebrastreifen auf die Straße zu pinseln - unter drei Jahren geht da nichts (amtliche Feststellung). Im Folgenden dokumentieren wir die notwendigen 16 (!) Schritte des „Planungs- und Anordnungsverfahrens von Fußgänger-Querungshilfen“, zusammengestellt von Bezirksstadträtin Christiane Heiß (holen Sie sich ruhig vorher noch einen Kaffee):
 
1: Hinweis aus der Bevölkerung/BVV/Träger von Schulen, KiTa´s usw. an das BA.
2: Weiterleitung durch BA an AG „Förderung des Fußverkehrs“ (AGFFV) bei der SenUVK (Mitglieder dort: SenUVK, Ing.-Büro i.A. der SenUVK, VLB-B, SGA der Bezirke, Polizei, OrdSV der Bezirke, BVG).
3: AGFFV veranlasst Prüfung der Notwendigkeit einer Querungshilfe bzw. der Auswahl der für die Situation „richtigen“ Querungshilfe (u.a. Verkehrszählungen, Ortstermine, Abstimmungsrunden).
4: AGFFV entscheidet, ob/welche QH angelegt werden soll (z.B. hier: FGÜ mit baulichen Anpassungen, z.B. zusätzlich Mittelinsel und/oder Gehwegvorstreckungen).


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