Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
  • Unsere Schulanfangsaktion 2017 läuft! Insbesondere Kraftfahrer und Fußgänger werden wieder auf die Schulanfänger (5-6 jährige VERKEHRSANFÄNGER) und auf sichere Schulwege hingewiesen. Kostenfreie Aufkleber können Sie per E-Mail anfordern!


    Schulanfangsaktion 2017 gestartet!
  • Nachbestellung der Schulanfangsbroschüre
    Grundschulen können bei uns die kürzlich für alle Erstklässler verteilte Schulanfangsbroschüre per E-Mail nachbestellen. Herzlichen Dank an die Unfallkasse Berlin und 88,8 radioBERLIN vom rbb für diese hervorragende Verkehrssicherheitsaktion!


    Nachbestellung der Schulanfangsbroschüre
  • Seit vielen Jahren ermöglichen die Schulwegpläne der CÖGA mbH den Eltern eine hervorragende Orientierung über den sichersten Schulweg ihrer Kinder. Bestens geeignet, um den Weg zur Schule gemeinsam zu üben.
    www.schulwegplaene-berlin.de



    Mit Schulwegplänen den sichersten Weg zur Grundschule finden
Archiv
19.06.2017, 15:42 Uhr | Berliner Polizei
Bilanz zur gemeinsamen Verkehrsaktion gegen verkehrswidriges Halten und Parken
Halten in zweiter Reihe und Zuparken von Radwegen führt zu gefährlichen Ausweichmanövern
In der vergangenen Woche sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bezirklichen Ordnungsämter, der BVG und der Polizei zum wiederholten Mal schwerpunktmäßig gegen das verkehrswidrige Halten und Parken auf Rad- und Busspuren sowie in zweiter Reihe vorgegangen. Radwege, Radschutzstreifen und Busfahrstreifen werden insbesondere in den Innenstadtbezirken tagtäglich viel zu häufig aus überwiegend eigensüchtigen Motiven aber auch durch den gewerblichen Lieferverkehr blockiert und die berechtigten Nutzer dadurch regelmäßig behindert oder zu gefährlichen Ausweichmanövern gezwungen. Beim Halten und Parken in zweiter Reihe provozieren Betroffene in häufig rücksichtsloser Weise gerade in verkehrsreichen Straßen lange Rückstaus und riskante Fahrstreifenwechsel. Vor diesem Hintergrund erschien es dringend notwendig, erneut ein spürbares Zeichen für mehr Verständnis und Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu setzen und die Verkehrsüberwachung über mehrere Tage hinweg zu intensivieren.

An der Aktion beteiligten sich die Ordnungsämter Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln, die Busspurbetreuer der BVG und nahezu alle Polizeiabschnitte. Insgesamt waren die Kontrollstreifen – zum Teil auch im gemeinsamen Einsatz – in ca. 346 besonders belasteten Straßenzügen unterwegs. Insgesamt mussten im Verlauf der fünftägigen Schwerpunktaktion insgesamt 3.570 Halt- und Parkverstöße zur Anzeige gebracht werden, in 177 Fällen sind Kraftfahrzeuge zur Gefahrenabwehr kostenpflichtig umgesetzt worden (Zahlen in Klammern):

• Schutzstreifen für Radfahrer: 783 (23)
• Radwege: 140 (4)
• Busspuren: 611 (107)
• Zweite Reihe: 729 (1)
• Sonstige Halt-/Parkverstöße: 1.307 (42)
In Tausenden Gesprächen wurden die Betroffenen für die aus ihrem Verhalten resultierenden Folgen für Andere sensibilisiert und ihnen wurde die Rechtslage aufgezeigt. Es zeigte sich, dass das eigene Fehlverhalten unter Verweis auf das nur kurzfristige Abstellen des Fahrzeugs und die allgemeine Parkplatznot sehr häufig bagatellisiert und verharmlost wird. Ein spürbares Unrechtsbewusstsein im Individualverkehr war kaum wahrzunehmen und es ist zu vermuten, dass viele der Betroffenen ihre individuellen Interessen hinsichtlich des Haltens und Parkens vor allem auf Busspuren und in zweiter Reihe regelmäßig sorglos über die Interessen der Allgemeinheit stellen. Ermessensentscheidungen waren jedoch immer wieder im Zusammenhang mit dem gewerblichen Lieferverkehr zu treffen, der vielfach vor allem in Geschäftsstraßen kaum Gelegenheiten findet, Lieferfahrzeuge ordnungsgemäß abzustellen.

Ordnungsämter, BVG und Polizei appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, ihr Verhalten im Straßenverkehr nicht nur am Grad der Wahrscheinlichkeit einer Anzeige auszurichten. Vielmehr sollte jeder für sich täglich seinen eigenen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit in unserer Stadt leisten, einschlägige Verhaltensvorschriften beachten und individuelle Interessen zugunsten des Allgemeinwohls zurückstellen. Selbstverständlich werden die Ordnungskräfte auch nach Abschluss dieser Aktion Busspuren, Radstreifen und Fahrzeuge in zweiter Reihe im Auge behalten.

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon